Computerttreff und Gedachtnistraining für SeniorInnen

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Smartphone verloren? So finden Sie es wieder!

Stellen Sie sich die Panik vor: Ihr Smartphone, das eben noch sicher in Ihrer Hosentasche war, ist plötzlich verschwunden. Ein Albtraum, der leider vielen Menschen passiert. Aber keine Sorge, auch wenn der erste Schock groß ist, gibt es effektive Wege, verlorene Geräte wiederzufinden oder zumindest weitere Schäden zu verhindern.

Die erste Reaktion: Schnell und besonnen handeln

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Gerät weg ist, ist schnelles Handeln gefragt. Hannes Reichel, IT-Sicherheitsexperte bei ESET, betont die Wichtigkeit der unmittelbaren Reaktion: „In Deutschland gehen täglich unzählige Smartphones verloren oder werden gestohlen. Ein vermisstes Gerät ist nicht nur materiell schmerzhaft, sondern kann in falschen Händen auch zu Datenverlust und finanziellen Schäden führen.“

 

1.  Bordmittel nutzen, wenn das Smartphone verloren gegangen ist

Die gute Nachricht ist, dass die meisten Hersteller integrierte Such-Apps anbieten:

iOS-Geräte: Nutzen Sie die „Wo ist?“-App, um den letzten bekannten Standort Ihres Geräts zu sehen. Zusätzlich können Sie es als verloren markieren, wodurch alle Zahlungsdienste gesperrt werden. Über die App oder die iCloud-Webseite können Sie Ihr Gerät auch sperren oder löschen. https://www.icloud.com/find
Android-Geräte: Google’s „Mein Gerät finden“-Funktion hilft Ihnen, Ihr Gerät auf einer Karte zu lokalisieren. Auch hier können Sie das Gerät sperren oder löschen. https://www.google.com/android/find
Windows-Geräte: Bei Laptops und anderen Windows-Geräten können Sie die „Mein Gerät suchen“-Funktion nutzen, um Ihren verlorenen Laptop aufzufinden. https://account.microsoft.com/devices

 

2. Drittanbieter-Apps für zusätzlichen Schutz

Für erweiterte Sicherheitsmaßnahmen empfiehlt Reichel, auf Apps von IT-Sicherheitsherstellern zurückzugreifen. Die ESET Mobile Security App beispielsweise bietet Funktionen wie Benachrichtigungen bei verdächtigem Verhalten, automatische Sperren bei zu vielen Login-Versuchen, und die Möglichkeit, Nachrichten an das Gerät zu senden oder Fotos des potenziellen Diebes aufzunehmen.#

 

3. Vorbereitung auf den Verlustfall

Vorsorge ist entscheidend. Hier sind einige Tipps, um sich auf einen möglichen Verlust vorzubereiten:

Bildschirmsperre verwenden: Ein komplexes Passwort oder biometrische Daten wie Gesichtserkennung können Unbefugten den Zugang verwehren.
Persönliche Informationen trennen: Bewahren Sie wichtige Dokumente wie Kreditkarten oder Ausweise getrennt vom Smartphone auf, um Identitätsdiebstahl zu verhindern.
Apps und Funktionen im Sperrmodus begrenzen: Reduzieren Sie den Zugriff auf Apps und Funktionen, wenn das Gerät gesperrt ist.
Multi-Faktor-Authentifizierung einrichten: Eine zusätzliche Sicherheitsebene kann verhindern, dass Kriminelle Zugang zu Ihren Daten erhalten.
Regelmäßige Backups erstellen: Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig, um im Falle eines Verlustes nicht alles zu verlieren.
Diebstahlschutzsoftware installieren und aktivieren: Solche Programme können im Ernstfall sehr hilfreich sein.

 

Fragen und Antworten:

Frage 1: Was mache ich, wenn ich mein Smartphone nicht wiederfinde?
Antwort 1: Kontaktieren Sie Ihren Mobilfunkanbieter. Er kann das Gerät möglicherweise über Mobilfunkmasten orten oder sperren, um Missbrauch zu verhindern.

Frage 2: Sind die Daten auf meinem verlorenen Gerät noch sicher?
Antwort 2: Wenn Sie Sicherheitsmaßnahmen wie Bildschirmsperren und Multi-Faktor-Authentifizierung aktiviert haben, sind Ihre Daten wahrscheinlich sicher.

Frage 3: Kann ich verhindern, dass mein verlorenes Smartphone benutzt wird?
Antwort 3: Ja, indem Sie es über die Such-App Ihres Herstellers oder über die Funktionen eines Drittanbieters sperren.

Frage 4: Was passiert mit meinen Daten, wenn ich mein Gerät aus der Ferne lösche?
Antwort 4: Ihre persönlichen Daten werden entfernt, aber das Gerät kann danach nicht mehr geortet werden.

Frage 5: Wie effektiv ist die Gesichtserkennung als Sicherheitsmerkmal?
Antwort 5: Gesichtserkennung ist in der Regel sicherer als ein einfaches Passwort, da sie schwerer zu umgehen ist.

Denken Sie immer an Ihre Sicherheit

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass Prävention der beste Schutz gegen den Verlust oder Diebstahl von Geräten ist. Durch die Nutzung der verfügbaren Technologien und das Ergreifen von Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich und Ihre Daten effektiv schützen.


Quelle:https://www.mimikama.org

Auszug aus einem Artikel von  überarbeitet von Wolfgang Willburger

 

Der Grüne Pass

Die Einführung des Grünen Passes hat einen Boom bei den Anträgen für eine Handy-Signatur ausgelöst, weil man sich damit den Grünen Pass herunterladen kann und gleichzeitig auch die eigenen Gesundheitsdaten einsehen kann und viele andere Zugänge zu Behörden und Formularen bekommt.

 

Warnung: Kaum wurde der Grüne Pass publiziert, gibt es auch schon Fälschungen wie zum Beispiel die App “Corona Green Pass Austria”.

 

Was ist der “Grüne Pass”?

Ein “Grüner Pass” bestätigt den aktuellen Corona-Schutzstatus, also ob jemand getestet, genesen oder geimpft ist. Das kann ein Schriftstück sein, eine PDF-Datei am Handy oder auch eine Handy-App zur vereinfachten Handhabung. Alles das wird im Internet als “Grüner Pass” bezeichnet. Wesentlich ist dabei, dass diese Bestätigung europaweit anerkannt ist und dass sie maschinenlesbar ist (QR-Code).

Wenn auch heute die Handy-App als “Grüner Pass” vorgestellt wurde, ist auch ein Ausdruck desselben Code oder ein am Handy angezeigter QR-Code ein “Grüner Pass”.

Ein Impfpass ist nur bedingt ein solcher “Grüner Pass”, weil er nicht maschinenlesbar ist und nur eine Impfung aber keine Genesenen oder Getesteten bestätigen kann. Ein Impfpass hat Mediziner und nicht Security-Personal als Adressaten.

Alle Impfungen, aber auch Testungen und Genesungen werden gleichzeitig in der ELGA-Datenbank gespeichert, und man kann sich ein Textdokument als Auszug aus dem Impfpass downloaden. Man braucht dazu eine Handy-Signatur.

Genaugenommen gibt es also drei Versionen des Grünen Passes wie man am ELGA-Verzeichnis ablesen kann: geimpft, getestet, genesen. Beispiele weiter hinten.

Wesentlich ist der QR-Code auf dem PDF-Dokument, der eine Zutrittskontrolle mit einem Scanner ermöglicht, also bei Massenveranstaltungen oder im Reiseverkehr.

Damit man keinen Zettel mit sich tragen muss, kann man das PDF-Dokument auch am Handy speichern und bei Bedarf anzeigen. Der Nachteil des PDF-Dokuments ist, dass man den QR-Code vor der Kontrollstelle durch Zoomen und Verschieben händisch in das Display einpassen muss.

Daher gibt es Handy Apps, die diese Aufgabe übernehmen, nämlich den QR-Code aus dem PDF-Dokument auszulesen und danach in der richtigen Vergrößerungsstufe, unverschiebbar am Display anzuzeigen. Eine App der österreichischen Verwaltung, die das kann, heißt “Grüner Pass” (https://gruenerpass.gv.at):

Genau genommen sollte die App etwas anders heißen, weil sie selbst kein Grüner Pass ist, sondern einen solchen zur Anzeige bringt, Das PDF-Dokument nämlich der “Grüne Pass” und wird in ELGA auch so bezeichnet. Wem also ein PDF-Dokument, ausgedruckt oder angezeigt, ausreichend erscheint, braucht diese Handy-App nicht unbedingt.

 

Handysignatur

Die Handysignatur (auch Bürgerkarte) ist auch eine digitale Unterschrift, die die eigene Identität gegenüber der Behörde bestätigt. Sie ermöglicht Zugriff auf persönliche Daten, die verschiedene Behörden verwalten. Das können Gesundheitsdaten sein (ELGA) oder Daten der Finanz (Finanz online) oder Unterschriften zu Volksbegehren, Wahlkartenanträge uvam.

Die Handysignatur ermöglicht den Zugang zu seinen persönlichen Gesundheitsdaten im ELGA-System.

Wer keine Handysignatur hat und auch keine will, muss sich das das gewünschte Zertifikat in einer Apotheke ausdrucken lassen, denn das dortige Personal hat Zugriffsberechtigung zu den Daten, sofern man ihm mit E-Card die Berechtigung dazu gibt. Was man dann aber nicht sieht, ist, was eigentlich ELGA alles über die eigene Gesundheit weiß (und nicht weiß). Mit zunehmendem Alter könnte das von Bedeutung sein. Es sind alle Impfungen enthalten, alle verschriebenen Medikamente, alle Befunde (hier gibt es noch Lücken im System, die aber bald geschlossen werden sollen).

Wer sich eine Handysignatur besorgen will, kann für seine Handyrufnummer einen Zugang beantragen und muss bei einer Zertifizierungsstelle, zum Beispiel im Wiener Rathaus einen solchen Zugang beantragen. Siehe unseren Beitrag “ELGA”.

Mit einer eigenen Handysignatur kann man diese Abfrage, beginnend auf der Seite https://elga.gv.at selbst durchführen. Zur Identifikation gibt man die eigene Handynummer und das selbstgewählte Passwort ein und danach eine TAN, die das System an das eigene Handy sendet, ein (6 Zeichen aus Kleinbuchstaben und Ziffern).

 Wie komme ich zur Handysignatur?

Information zur Freischaltung Ihres Smartphones mit der Bürgerkartenfunktion (=Handysignatur) finden Sie auf der Webseite  https://www.handysignatur.at

Der Weg zum Grünen Pass

Man kann auch mit einem Original-Impfausweis bei einem Türlsteher um Einlass bitten, doch muss man nicht voraussetzen, dass jener auch ein Dokument interpretieren kann, das eigentlich für Ärzte gedacht ist. Gewünscht ist also ein Dokument, das rasch über den Corona-Status Auskunft geben kann.

 

Ohne Handy

  • Man geht zu einer Apotheke und lässt sich dort mit seiner E-Card den Grünen Pass ausdrucken.

Mit Handy

Voraussetzung: Handysignatur vorhanden.

  • https://www.elga.gv.at/ -> “Zum ELGA-Portal und zum Grünen Pass kommen sie hier” (oben rechts)
  • Handy-Signatur -> Mobiltelefonnummer + Signaturpasswort eingeben -> “Identifizieren”
  • zugesendete TAN eingeben
  • “Grüner Pass” anklicken, man kommt direkt auf die Seite “Grüner Pass” auf der die verfügbaren Zertifikate “geimpft”/”genesen”/”getestet” angezeigt werden.

 

Wie überprüfe ich den QR Code auf dem "Grünen Pass"?

Über die WEBSEITE https://greencheck.gv.at/ können Sie den QR-Code des "Grünen Pass" überprüfen.

 

 

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